Inhalt
- Das Schachspiel
- Eine Legende
- Dritter Platz bei Bezirksentscheid
- Eine Kurzpartie
- Links
Das Schachspiel
Schach stammt ursprünglich aus Indien und hat eine lange Entwicklungsperiode durchgemacht, bis es sich zu seiner heutigen Form entwickelt hat. Man kann es als das vollkommenste aller Spiele bezeichnen, weil im Gegensatz zu anderen Spielen das Glück keine Rolle spielt. Man kann beim Schach keine schlechten Karten bekommen, es gibt nur gute oder schlechte Züge, die man selbst überdacht haben muss.
Gespielt wird beim Schach auf einem Schachbrett, das aus acht mal acht, also 64 Feldern besteht. Diese Felder sind abwechselnd weiß und schwarz gefärbt. Um sagen zu können, auf welchem Feld sich gerade eine Figur befindet, wird das Schachbrett mit Zahlen und Buchstaben versehen, so dass es für jedes Feld eine bestimmte Zahl und einen Buchstaben gibt.
Die Gangart der Figuren
Beim Schach gibt es sechs verschiedene Arten von Figuren, die wie in der nebenstehenden Abbildung aufgebaut werden. Es gibt, genau wie bei den Feldern, weiße und schwarze Spielsteine. Beim Spielbeginn muss die Ausgangsstellung immer gleich sein. Als kleine Regel kann man sich merken: Weiße Dame auf weißes Feld (d1), schwarze Dame auf schwarzes Feld (d8). Daneben steht immer der König und neben diesen Figuren stehen dann die Läufer, die Springer und ganz außen die Türme. Vor diesen sogenannten Offizieren stehen die Bauern. Von ihnen gibt es acht Stück.
Zug- und Schlagrechte der Figuren
Da sich auf dem Schachbrett ja nicht nur eine Figur befindet, sind die Figuren in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Die Figuren dürfen nicht über eigene oder gegnerische Spielsteine springen, wobei der Springer die Ausnahme bildet und über alle Steine springen darf. Eine weitere Einschränkung ist, dass, wenn sich eine gegnerische Figur in der Zugbahn befindet, sie geschlagen werden kann. Dazu wird die eigene Figur auf das besetzte Feld gezogen und die gegnerische Figur wird vom Feld genommen. Auch darf man natürlich eigene Steine nicht schlagen. Wird ein Stein geschlagen, so wird bei der Notierung der Züge ein x mit eingefügt.
Das Ziel des Schachspiels
Wie schon gesagt, versuchen beide Spieler, den gegnerischen König zu schlagen, also Schachmatt zu setzen. Wird der König angegriffen, steht er im Schach. Um dieses Schachgebot zu parieren, gibt es mehrere Möglichkeiten. Man überprüft, ob man die schachbietende Figur schlagen kann, oder man stellt eine seiner eigenen Figuren zwischen seinen König und den Angreifer um das Schachgebot zu unterbrechen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass man den König um ein Feld weitersetzt, um dem Schachgebot entkommen zu können.
Zieht man den König in eine Position, wo er selbst im Schach steht, so verstößt man gegen die Regeln. Steht der König im Schach und kann sich mit keiner der erwähnten Möglichkeiten befreien, so ist er Matt oder Schachmatt gesetzt und hat das Spiel verloren.
Partien können auch unentschieden enden, was in der Fachsprache remis heißt. Dies geschieht, wenn keiner der beiden Spieler mehr die Möglichkeit hat, einen entscheidenden Vorteil zu erreichen. Man einigt sich dann auf ein Remis. Aber es gibt auch eine besondere Form des Remis, nämlich wenn die Figuren nicht mehr ausreichen, um einen König Schachmatt zu setzen. Es würde sonst ein ewiges Spiel geben. Daher wird dieses Unentschieden mit Patt bezeichnet.
Die Notation der Schachzüge
Will man Schachpartien aufschreiben, so muss man einiges beachten. Die Figuren werden mit ihren Anfangsbuchstaben notiert und die Bauern ohne Kennzeichnung. Hinter jeder Zugnummer steht zuerst der weiße und dann der schwarze Zug. Es muss immer angegeben werden, von welchem Feld der Stein kommt und auf welches der Stein zieht. Schlägt ein Stein einen gegnerischen, so wird zwischen den beiden Positionsangaben ein x eingefügt, damit man sieht, dass dort ein Stein geschlagen wurde.
Eine Legende
Der Legende nach bedang sich der Erfinder des Schachspiels als Lohn ein Weizenkorn für das erste Feld des Brettes aus und die jeweils doppelte Menge für das jeweils nächste Feld. Die Summe der Weizenkörner, die auf diese Weise zustande kommt,
ist 18 Trillionen 446744 Billionen 73709 Millionen und 551615 Stück. Die Formel dazu lautet: 264-1.
Man sagt, dass so groß die Anzahl der auf dem Schachbrett möglichen Züge sei.
3. Platz im Bezirksfinale für KGS Jungen
Im Bezirksfinale standen diese vier Jungen der KGS Rastede:
(v.re.): Martin Walter, Dennis Decker, Maksym Loskutov und Eike Kapels.
Noch im Halbfinale hatten sie die favorisierten Mannschaften aus Wilhelmshaven, Delmenhorst, Jever und Damme hinter sich gelassen und sich berechtigte Hoffnungen auf den Sieg im Finale gemacht.
Hier war die Mannschaft vom Gymnasium Bad Zwischenahn allen überlegen; deren Spieler sind allesamt in Vereinen in Oldenburg und Zwischenahn sehr erfolgreich. Den zweiten Platz verdaddelten die Rasteder Jungen durch unnötige Fehler im Spiel gegen das Gymnasium Damme. Das kommt nach etwa dreistündigem Spiel vor!
Die Rasteder Schachjungen zeichneten sich durch einen besonderen Biss aus. Selbst wenn sie in Nachteil gerieten, gaben sie nie auf und kämpften, bis der Gegner eine Schwäche zeigte, die dann gnadenlos ausgenutzt wurde.
Ein Beispiel zeigt die Partie des Rasteders Martin Walter gegen seinen Gegner aus Wilhelmshaven.
Martin Walter mit Schwarz am Zug
Lösung:
1. Schwarz schlug mit dem Turm den Springer: Td2xe2
Weiß schlug mit dem Springer den Turm: Sg3xe2
2. Nun hatte die schwarze Dame freie Fahrt und setzte matt: Dc7-h2 + und anschließend Dh2-f2 matt!
Aber auch, wenn sich der weiße König nach Td2xe2 auf h3 versteckt, wird er nach wenigen Zügen matt gesetzt. Probieren Sie es aus!
Tipp: Den eigenen (schwarzen) Springer opfern (nach Turm h2+) und dann immer zwingend Schach setzen.
Eine Kurzpartie

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http://www.chessgate.de
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