Erfolgreiche Teilnahme von KGS-Schülerinnen an der Mathe-Olympiade 2011/2012Im Herbst 2011 haben ungefähr 100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 10 der KGS-Rastede an der ersten und zweiten Runde der Mathematik-Olympiade teilgenommen. Die erste Runde ist immer eine „Schnupperrunde“. Man muss sie nicht mitmachen um in die zweite Runde zu kommen, sie soll lediglich Interesse wecken und schon einmal die Gelegenheit geben, sich mit den Aufgabenarten auseinanderzusetzen, denn die Aufgaben der Mathematik-Olympiade haben mit den meisten Aufgaben der Mathematikbücher nicht viel gemeinsam. Christina Eilers (Bildquelle: www.mo-ni.de - Mathematik-Olympiade in Niedersachsen) Bei der Mathematik-Olympiade geht es vor allem um das Ausprobieren eigener Wege, das Durchtesten verschiedener Möglichkeiten, das Erklären von möglichen Lösungswegen. Wer Spaß an Denksportaufgaben und gedanklichen Knobelleien hat, der wird sehr viel Spaß an den Aufgaben der Mathematik-Olympiade haben. In der zweiten Runde wurde dann von den interessierten Schülerinnen und Schülern eine vier- bis fünfstündige Arbeit geschrieben und vom jeweiligen Mathelehrer korrigiert. Diese Ergebnisse wurden dann nach Göttingen an die Landesorganisatoren der Mathematikolympiade geschickt, wo dann die besten 200 Schülerinnen und Schüler Niedersachsen ausgewählt wurden, die Frühjahr in Göttingen antreten mussten, um dort um die Plätze als beste Nachwuchsmathematikerinnen und –mathematiker Niedersachsens zu kämpfen bzw. zu denken. Von den 200 Eingeladenen aus ganz Niedersachsen gehörten immerhin auch vier Vertreterinnen zur KGS-Rastede:
Christina Eilers (damals 8C3), Annabell Fiebig (8B3), Laura Wilken (8B3) und Kristin Beyer (10 C3). (Die Tatsache, dass es sich nur um junge Damen handelt, sollte für die männlichen KGSler eine Motivation sein, im nächsten Jahr die Herausforderung anzunehmen und zu zeigen, dass auch ein XY-Chromosomensatz nicht automatisch für geringer mathematische Leistungen verantwortlich sein muss.) Die vier Schülerinnen mussten dann an zwei Tagen in Göttingen jeweils vier Stunden Mathematikolympiaden-Aufgaben lösen, was alle gut geschafft haben. Christina Eilers schaffte es sogar, einen Anerkennungspreis zu bekommen. Das bedeutet, dass sie zu den Schülerinnen und Schülern auf dem vierten Rang gehört. Bei einer Konkurrenz der Besten aus ganz Niedersachsen ist das schon ein beachtlicher Erfolg. In Göttingen werden die Mathematik-Olympiateilnehmer während der Tage rundumversorgt. Sie schlafen alle in der Göttinger Jugendherberge, für Getränke und Snacks ist stets gesorgt und auch die Mahlzeiten können gemeinsam eingenommen werden. So ist die Mathematik-Olympiade neben dem denksportlichen Vergnügen auch eine tolle Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern aus ganz Niedersachsen zu begegnen und kennenzulernen. Auch dieses Jahr wird es im Herbst wieder losgehen und wir hoffen, dass es wieder viele motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer der KGS geben wird. |
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