Geschichte

Geschichte galt früher einmal als ein Unterrichtsfach, in dem Daten und Zahlen auswendig gelernt und stumpf „gepaukt“ werden mussten. Dies hat sich geändert.  Heutzutage stellt sich Geschichtsunterricht gänzlich anders dar: 

Es ist ein „Denkfach“, in dem neben dem notwendigen Fachwissen die Methoden-, Sach- und Urteilskompetenzen geschult. Hierbei üben die Schüler das kritische Denken und lernen, sich in andere hinein zu versetzen und einen Sachverhalt aus vielen Perspektiven zu betrachten, und ihre wechselseitige Beziehung zur Gegenwart im Blickpunkt zu stellen. 

Fragen wie 

„Können wir aus der Geschichte lernen?“

„Wie verändert sich unser Blick auf die Geschichte?“

„Wie gehe ich mit Zeugnissen aus der Vergangenheit methodisch um und wie kann ich sie adäquat beurteilen?“

regen zum (Nach-)Denken und zur kritischen Reflexion an. Das kann manchmal anstrengen, macht aber richtig Spaß! Es beginnt gleich in Jahrgang 5 und hört dann nicht mehr auf!    

Im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I beschäftigen wir uns in allen drei Schulzweigen chronologisch mit der Geschichte der  Menschen von der Ur- und Frühgeschichte (Altsteinzeit) über die Antike, das Mittelalter und die Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts (bis zur Wiedervereinigung Deutschlands 1990).

Natürlich müssen dabei Schwerpunkte gesetzt werden. Nicht alles kann in der gleichen Intensität behandelt werden; sachliche Notwendigkeiten und Schülerinteresse finden Berücksichtigung. 

Im Mittelpunkt stehen Quellen. Das sind z.B. Texte, Gegenstände, oder allgemein alle Tatsachen, aus denen Kenntnis der Vergangenheit gewonnen werden kann. Text- , Bild- und Tonquellen werden analysiert und kritisch auf ihre Aussagekraft untersucht. 

Wo möglich, suchen wir außerschulische Lernorte (wie z.B. Oldenburger Museen, Erinnerungsorte) auf, um andere Lernzugänge zu ebnen.